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Mehr Plätze für Freiwilliges Soziales Jahr gefordert
Verband der anthroposophischen Heilpädagogik reagiert auf Zivildienst-Pläne Berlins ECHZELL-BINGENHEIM (NNA). Mit einer Ausdehnung der Plätze für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) will der Verband für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und soziale Arbeit auf die Pläne der Bundesregierung reagieren, den Zivildienst von jetzt neun auf künftig sechs Monate zu verkürzen. Die Qualität der Betreuung sei nur durch eine entsprechende Personalausstattung zu sichern, schreibt der Verband in einer auf seiner Homepage veröffentlichten Pressemitteilung. Er forderte die zuständigen Behörden auf, die notwendigen organisatorischen und finanziellen Voraussetzung für die Aufstockung der FSJ-Plätze zu schaffen. Bereits jetzt hat sich in den heilpädagogischen Schulen, den Einrichtungen der Jugendhilfe und für erwachsene Menschen mit Behinderungen die Zahl der Zivildienstleistenden gegenüber anderen Praktikanten deutlich vermindert. Nach den Zahlen des Verbandes leisten nur noch ca. 200 junge Männer in den Einrichtungen ihren Zivildienst ab gegenüber ca. 1.200 Praktikanten, Ehrenamtlichen und jungen Frauen und Männern, die ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr absolvieren. Ähnlich wie die anderen Verbände der Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe sieht auch der Verband für anthroposophische Heilpädagogik die Gefahr, dass der Zivildienst durch die Verkürzung seiner Funktionen beraubt wird. Ein sinnvolles Verhältnis zwischen Einarbeitungßeit und Tätigkeit in den Einrichtungen sei dann nicht mehr gegeben, außerdem reduziere sich Vielfalt und Attraktivität der angebotenen Plätze. In den Einrichtungen der Mitgliedorganisationen des Verbandes werden gegenwärtig rund 15.000 Menschen mit Behinderungen betreut. End/nna/ung Link: www.verband-anthro.de Bericht-Nr.: 091202-02DE Datum: 7. Dezember 2009 © 2009 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ Freie Hochschule Mannheim kooperiert mit Moskauer Universität
MANNHEIM (NNA). Das Institut für Heilpädagogik an der Freien Hochschule Mannheim hat einen Kooperationsvertrag mit der Staatlichen Humanistischen Universität M. A. Scholohov (MSHU Scholohov) in Moskau unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist der Austausch professioneller Erfahrungen und Unterrichtsmethoden, teilte die Pressestelle der Hochschule dazu mit. Außerdem sollen auch Austauschprogramme für die Studierenden entwickelt werden. Gefördert werden u.a. der gegenseitige Besuch von Dozenten und Mitarbeitern der Lehrstühle und der Austausch von Materialien und Publikationen. Geplant ist außerdem die Organisation von internationalen wissenschaftlich-praktischen Tagungen und anderen Veranstaltungen. Als Auftakt des Austauschs wird das Institut für Heilpädagogik 2010 einen Dozenten nach Moskau entsenden, der dort eine Vorlesungsreihe zum Thema „Der künstlerisch erkennende Weg zum Kind“ halten wird. Eine zweisprachige Veröffentlichung zum Austausch der unterschiedlichen wissenschaftlichen Positionen wird angestrebt. Langfristig können Studenten, die beide Sprachen beherrschen, im Rahmen vergleichender Erziehungswissenschaften im jeweils anderen Land Forschungen zur Arbeit mit Menschen mit Behinderungen durchführen. Die Freie Hochschule Mannheim befindet sich derzeit im Verfahren zur staatlichen Anerkennung. End/nna/ung Link: www.freie-hochschule-mannheim.de Bericht-Nr.: 091207-01DE Datum: 7. Dezember 2009 © 2009 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ |
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